A tribute to Thomas Hansen

A tribute to Thomas Hansen
Biography

Arbeit: künstlerische Gesamtleitung, Promotion, Marketing & Sponsoring

Veranstaltung: 1. September 2012, Kantine am Berghain mit: Burn the place you hide: The story of St. Thomas (movie), Ai Phoenix, Henrik Horge, Brødrene Löwenstierne, Leiv Reed, Alexander Lindbäck & Petter Pogo, Tomi Simatupang, A Humming From The Wood and Natalie Stardust (DJ)

Im September 2007 verstarb der norwegische Folkmusiker Thomas Hansen alias St. Thomas. Er wurde nur 31 Jahre alt. Mit Depressionen und ausufernden Alkoholeskapaden ereilte ihn das gleiche Schicksal wie schon so viele andere verheißungsvolle Künstler der Musikgeschichte. Anlässlich seines 5. Todestages wird ihm noch einmal Tribut gezollt. Bei A tribute to Thomas Hansen am 1. September in der Kantine am Berghain erweisen ihm ehemalige Bandmitglieder, befreundete Bands und Musiker die Ehre und geben eigene Stücke und Coverversionen zum Besten.

“I was born with a twist in my voice, I could sing Loolaloolalei”, singt Thomas Hansen in seinem Lied Come my way. Geboren wurde er 1976 in Oslo, Norwegen. Dort arbeitete er bis zu seinem musikalischen Durchbruch als Postbote – ein Image, das ihn Zeit seines Lebens begleiten sollte. Erfolg stellte sich mit dem 2001 erschienenen Album I’m coming home ein, das es bis auf den 8. Platz der norwegischen Top-Ten schaffte. Die Musikkritiker feierten ihn als die norwegische Antwort auf den jungen Neil Young und auch in Deutschland blieb sein Talent nicht unentdeckt, wo er einen Plattenvertrag bei City Slang unterschrieb. Berlin wurde für einige Zeit auch seine (musikalische) Heimat.

A tribute to Thomas Hansen ist eine aufrichtige Verneigung vor einem der begnadetsten Singer-Songwriter der jüngeren Musikgeschichte. Seinen Fans vermachte er mit seinen Songs und Alben bitter-süße Zeugnisse seines eigenen Seelenzustandes. Seine Lieder sprechen von Selbstzweifeln und inneren Abgründen, aber immer wieder auch von der Hoffnung auf Rettung. Es ist die “Simplizität von Hansens Folksongs, sein Gespür für schlichte und enorm effiziente Akkordwechsel” (Berliner Zeitung), die den Zuhörer so unmittelbar berührt.

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Presse:

  • Thomas Hansen dürfte den meisten eher unter seinem musikalischen alter Ego Saint Thomas ein Begriff sein. Ab der Jahrtausendwende hatte sich der Norweger mit melancholischen, oftmals erschreckend ehrlichen Liedern europaweit eine treue Anhängerschaft erspielt. Den Stoff für seine bittersüßen Geschichten lieferte Hansen dabei nicht selten das eigene Leben. - intro
  • Dass das morgige Tribute-Konzert allein sein Talent ehren soll, ist in diesem Rahmen äußerst bedeutsam. Der Erlös daraus geht nämlich an den Saint Thomas Memorial Trust Fund, der sich für den Kampf gegen psychische Krankheiten bei Jugendlichen und deren Stigmatisierung in der Gesellschaft engagiert. – taz, die Tageszeitung
  • Fünf Jahre nach seinem Tod findet nun an Hansens zeitweiligem Wohnort Berlin ein Tribute-Konzert statt. Freunde und musikalische Weggefährten wie der Schlagzeuger Alexander Lindbäck oder die norwegische Band Ai Phoenix werden St.-Thomas-Stücke sowie eigene Lieder spielen und ihre Erinnerungen teilen. (…) Einen wie ihn gab es in der Tat nur ein Mal.Zitty Berlin